Ich beginne die Arbeit mit Literaturrecherche, um mir einen Überblick über das Thema zu verschaffen. Schon bald wird klar, dass es viel Literatur zum Thema gibt, was Vor- und Nachteile mit sich bringt und der angestrebte Überblick nicht so schnell erstellt werden kann, wie ich mir das vorgestellt habe.
Es zeigt sich auch, dass das Thema eine historische Dimension aufweist, wie ASH in der Vorbesprechung schon angedeutet hatte.
Mein formuliertes Ziel ist, die These von Luhmann zu widerlegen, jedoch habe ich in der Literatur schon gelesen, dass Luhmann mit „global village“ weniger einen Ort meint, so wie ich das ursprünglich verstanden, sondern mehr die Nähe im Sinn von Kontaktmöglichkeit ohne sein angestammtes Umfeld verlassen zu müssen.
Von daher weiss ich nun noch nicht, ob sich mein Ziel so verfolgen lässt, wie vorgestellt.
Als nächstes werde ich mich vertieft in die Literatur einlesen, um und das Thema zu erfassen und Ideen zu sammeln.
März 2, 2008 um 8:45
Ich vermute, dass Du in deinem Blog die Namen verwechselt hast. McLuhan (nicht Luhmann = Systemtheory) hat den Begriff „Global Villages“ geprägt.
Mir ist zwei weitere Aspekte für Deine Arbeit aufgefallen.
1) Es wäre interessant, die Theorie von McLuhan an einem realen Beispiel darzustellen oder eventuell auch zu wiederlegen.
2) Kann durch die Vernetzung der Technologie (Internet) eine neue gemeinsame, weltweite Kultur entstehen oder sind wir selbst zu stark verankert in unserer eigenen lokale Kultur.
Ich denke, dass dein Thema in diesem Sinne sehr breit gefasst ist. Daneben besitzt es ähnlich wie Telearbeit eine historische Dimension.
Es ist sehr interessant mehr über das Zitat von McLuhan („Elektrisch zusammengezogen ist die Welt nur mehr ein Dorf“) von 1964 zu erfahren.